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Ein Original Auszug aus dem
„Südpfalz Weinlesebuch“

Bei sechs Generationen Weinbau in der Familie, wäre es ein wenig absurd, Marion und Stefan Schwaab als Seiteneinsteiger zu bezeichnen. Dennoch, 2002 hat man sich „neue Ziele gesteckt“ – und die Fachwelt merkt sogleich auf. „Ich hab gar nicht gewusst, dass du so`n guter Winzer bist! Wir können ja locker mithalten, ich konnt`s gar nicht fassen“ wundert sich Marion Schwaab heute noch über die ungeahnten Fähigkeiten Ihres Gatten auf dem Gebiet des Hochleistungsweinbaus.

Hochleistung bitte schön bezogen auf die Qualitätsanstrengungen zu verstehen, Masse war früher. „Es gibt keine Philosophie, es gibt nur Konsequenz.“ Stefan Schwaab bleibt ganz gelassen angesichts der leidenschaftlichen Zustimmung von immer mehr vinologischen Entdeckungsreisenden. „Klar, war schon eine enorme Resonanz, als von 1.700 Rieslingen bei der Weinwelt-Probe unserer auf dem 5. Platz gelandet ist….“

„Ich wollte mein eigenes Ding machen. Nachdem ich den Winzermeister und den Weinsensoriker in der Tasche hatte, kam der Rest durch eigene Versuche.“

A la bonheure, Herr Schwaab, also wirklich. Dieser Blanc de Noir von 2007 schmeckt nun mal überhaupt nicht nach autodidaktischem Gebossel. Es ist – verständlicherweise – der Lieblingswein der Gattin, einer gelernten Optikerin. „Ein schlitzoriger Wein, nicht wahr? Ich mach das so alle zwei Jahre. Aber ohne chemische Zusätze, also absolut keine Farbkohle die künstlich weiss macht.“

Klar, in der Wahrnehmung weit vorne rangiert auch hier der Riesling; der Kabinett: „Eigentlich Anfang Spätlese.“ Kalt vergoren, auf dem Hefelager bis Anfang Februar, zeichnet ihn die besonders feine Gärungskohlesäure aus. Wahrhaftig, ein Wort zum Riesling, das man gerne hört! Am 24.10.2008 wird ein Spätburgunder mit 110° Oechsle gelesen. Auf ihn wartet ein schönes, neues Barrique. 2005 hat man die rote Vorzeigerebe auf ein Drittel Ertrag reduziert; es gibt ihn noch: In der Doppelmagnum-Flasche! Sehr dekorativ. Und wo? Natürlich in der Vinothek. Wer nicht allzu gebrechlich ist, kann ihn sogar allein raustragen.

von links: Stefan und Marion Schwaab, Bürgermeister der Verbandgemeinde Maikammer Karl Schäfer bei der Eröffnungsfeier der Dorfchronik.

Maikammer - eine Perle der südlichen Weinstrasse


Weingut, Restaurant und Strausswirtschaft befinden sich in Maikammer, einer echten Perle im nördlichen Bereich der südlichen Weinstrasse.
Weitere Informationen zu diesem Urlaubsgebiet finden Sie auf: www.maikammer.de